Kinderhochbett Sicherheit – Was du beim Kauf beachten solltest

Die Anschaffung eines hochwertigen Kinderhochbettes mit Rutsche ist keine reine Geschmackssache. Sicherheit geht vor Optik, denn so ein Bettgestell birgt mehrere Risiken. Um diese so gering wie möglich zu halten, sind einige Sicherheitskriterien zu beachten. Für die optimale Kinderhochbett Sicherheit spielen auch Material und Design eine wichtige Rolle.

Jedes im Handel erhältliche Kinderhochbett mit Rutsche muss den europäischen Sicherheitsnormen entsprechen und über ein Qualitätssiegel verfügen. Ist das Möbelstück entsprechend zertifiziert, stammt es mit Sicherheit von einem Markenhersteller und erfüllt die europäischen Sicherheitsnormen. Wie du zusätzlich ein Hochbett mit Rutsche sichern kannst, erfährst du jetzt.

 

Eine Frage der Sicherheit – mehrere Antworten

Scharfe Kanten, herausstehende Schrauben sind selbstredend tabu. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es jedoch nicht. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung. Selbst aus einem normalen Kinderbett kann der schlafende Sprössling herausfallen und sich verletzen. Deshalb werden je nach Alter und Temperament des Kindes werden verschiedene Höhen empfohlen.

 

1. Hochbett mit Absturzsicherung

Eines vorweg: Ein Hochbett komplett ohne Absturzsicherung gibt es im Handel nicht zu kaufen. Bei der Marke Eigenbau dürfen die Materialien für den sogenannten Hochbett Rausfallschutz bei der Planung nicht vergessen werden. Wie für das Hochbett Sicherheit im Einzelnen aussieht, ist schnell erklärt: Das Kind hat beim Schlafen ein Brett vorm Kopf montiert.

Der Hochbett Rausfallschutz besteht in der Regel aus je einem Brett, welches beidseitig das Kopf- mit dem Fußteil verbindet. Seltener wird eine Gitterkonstruktion genutzt. Die optimale Höhe der Hochbett Absturzsicherung beträgt etwa 20 Zentimeter ab Matratzen-Oberkante. Am Einstieg, der sich am Kopf- oder am Fußende befindet, bleibt eine Aussparung. Ein mittiger Einstieg ist für ein Hochbett mit Rutsche unüblich. Die Höhe der Hochbett Absturzsicherung ist ausschlaggebend für das Sicherheitsempfinden beim Spielen und Schlafen. Eine zu hohe Umrandung kann das Bett optisch in eine Kiste verwandeln und wer will schon in einer Kiste liegen. Faustregel: Die horizontale Linie von Hochbett Rausfallschutz und Bettdecke schließt mit deinem liegenden Kind ab.

 

2. Rutschen und Aufstiegshilfen

Ein Hochbett ohne Rutsche ist nur ein Hochbett und bedarf lediglich einer Trittleiter sowie einer Hochbett Absturzsicherung in Form einer hölzernen Umrandung. Erst Rutsche und Zubehörteile machen aus einem Podestbett ein Spielbett, dass allein zum Schlafen viel zu schade ist. Eine wackelige Rutsche, lockere Aufhängungen und zu steile Leitern stellen jedoch ein Sicherheitsrisiko dar. Eine schräge Ebene allein macht noch keine Rutsche.

Deshalb ist der Rand einer Rutsche leicht erhöht, sodass sich dein Kind daran festhalten kann. Die Rampe wird stabil am Bettgerüst befestigt beziehungsweise am Bettrand eingehängt, am besten mittels auf Maß gebogenem Bandstahl. Kippelnde Rutschen erhöhen die Verletzungsgefahr und sorgen unweigerlich für eingeklemmte Finger. Hochklettern – rutschen – und wieder von vorn – stundenlang. Hierfür muss die Leiter stabil am Bett befestigt sein, darf nicht wackeln und bietet kleinen Füßen einen sicheren Stand.

Eine hochwertige Leiter, die gleichzeitig dem Hochbett Sicherheit verleiht, zeichnet sich durch breite Stufen sowie zusätzliche beidseitige Griffhilfen aus, die ebenfalls fest verschraubt sind.

 

3. Materialsicherheit: Holz oder MDF

Das Material hat Auswirkung auf die Stabilität von Etagenbett oder Kinderhochbett, die Sicherheit sowie auf die Pflegeeigenschaften. Hochbetten aus Massivholz gelten bei guter Pflege als solide, langlebig und extrem stabil. Außerdem überzeugt Massivholz mit seiner natürlichen, warmen Ausstrahlung und dem positiven Effekt auf das Raumklima. Bei falscher Behandlung und zu viel Feuchtigkeit reagiert Holz allerdings empfindlich und kann sich verziehen.

Minderwertige Hölzer neigen zudem zu splittern. “Künstliches Holz” aus MDF (mitteldichte Faserplatten) ist aufgrund seiner Beschichtung pflegleicht. Das preiswerte Material bietet einen hohen Gestaltungsspielraum, aber es gilt als weniger stabil und bricht leichter. Eine gute Alternative sind Vollholzmöbel, bei denen lediglich die Zierelemente aus beschichteten, mitteldichten Faserplatten bestehen. Charmant sind beide Materialien. Oft entscheidet allein die Optik für den Kauf.

Bitte bedenke: Die hohe Sicherheit wie bei Kinderhochbetten aus Massivholz wird von Bettenkreationen aus MDH nicht erreicht.

 

4. Richtige Maße bieten dem Hochbett Sicherheit

Ein zu hohes Bett macht kleinen Kindern Angst. An einem zu niedrigen Hochbett stoßen sich größere Kinder regelmäßig den Kopf. Auch die Raumhöhe ist wichtig für die Kinderhochbett Sicherheit. Zwei Meter reichen nicht aus. Wenn die Zimmerdecke zu niedrig ist, kann der Wunsch des Nachwuchses nach einem Kinderhochbett mit Rutsche vielleicht nicht erfüllt werden. Hier bietet sich ein Halbhochbett als Alternative an.

Allgemein gelten zwei Grundsätze. Erstens: Die Höhe des Kinderbettes sollte dem Alter und der Körpergröße des Kindes entsprechen. Und zweitens: Die persönlichen Vorlieben wie Design, Rutsche und Spielmöglichkeiten sollen mit den Sicherheitsaspekten harmonieren. Die exakten Maße des Bettes liefert jeder Hersteller in der Produktbeschreibung mit. Wenn Vorschulkinder bis 1,50 Meter Körpergröße im Hochbett stehen, ohne sich den Kopf an der Decke zu stoßen, ist die Höhe ausreichend und bequem. Unter einem Kinderhochbett können zumindest Erwachsene, nicht stehen. Selbst ein Halbhochbett mit integriertem Schreibtisch, muss noch genügend Kopffreiheit bieten.

 

5. Das sichere Kinderzimmer

Wenn das Kinderhochbett dank Hochbett Rausfallschutz rundum sicher ist, schaut euch im restlichen Kinderzimmer um. Sind die Schränke zu nah oder zu weit entfernt? Hat dein Sprössling genug Platz zum Rutschen oder knallt er ungebremst gegen die Wand? Ist das Fenster vom Bett aus unerreichbar? Es gibt einiges zu beachten, um ein Hochbett mit Rutsche zu sichern. Wenn nicht vorhanden, kannst du die Trittstufen mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung nachrüsten. Ein weicher Teppich vor Bett und Rutsche polstert kleinere Missgeschicke ab und sorgt für eine weiche Landung. Ein Nachtlicht erhöht die Sicherheitsmaßnahmen zusätzlich, weil dein Sohn oder Tochter etwas sehen müssen, wenn sie nachts mal das Bett verlassen müssen.

Kleine Kinder lernen allmählich, Gefahren einzuschätzen. Sie sollen und dürfen eigene Erfahrungen machen. Eine Verletzungsgefahr durch unzureichende Sicherheitvorkehrungen, müssen Eltern jedoch nicht hinnehmen.Zur Wiederholung: Scharfe Kanten, zu steile Treppen und wacklige Teile sind ernstzunehmende Ausschlusskriterien für den Kauf eines Kinderhochbettes mit Rutsche.    

 

Die einzelnen Sicherheits-Vorschriften im Überblick:

– EN 747-1:2007 bestimmt die Anforderungen an die Hochbett Sicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit für Etagenbetten für den Wohnbereich – EN 747-2:2007 bestimmt in Art und Weise die vorgeschriebenen Prüfverfahren für Etagenbetten und Hochbetten für den Wohnbereich – CE-Zeichen – gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung, womit der Hersteller bestätigt, dass die Hochbett Sicherheit den produktspezifisch geltenden europäischen Richtlinien entspricht – GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) – eines von mehreren freiwilligen Hersteller-Siegeln als Bestätigung für die Sicherheitskontrolle durch ein unabhängiges Prüfunternehmen.

 

Noch Fragen zur Kinderhochbett Sicherheit?

Wir freuen uns über deine Nachricht und dein Feedback. Mit der Wahl der richtigen Marke minimierst du die Risiken von vornherein. Renommierte Markenhersteller legen bei ihren Kindermöbeln besonderen Wert auf Sicherheit und Stabilität. Das spiegelt sich natürlich im Preis wieder. Bei Hochbetten geht Sicherheit vor und ein sicheres Kinderhochbett ist jeden Cent wert!